bluehouse Blog

Web 3.0 und seine Bedeutung für den Mittelstand

2.3.2009

Was ist Web 3.0

Sobald der Begriff Web 2.0 in aller Munde war, wurde auch schon über Web 3.0 diskutiert. Am Anfang waren noch Second Life und der 3D-Browser Web 3.0, heute spricht davon keiner mehr.

Nun beanspruchen viele den Begriff Web 3.0 für neue Trends wie mobiles Marketing, Trigger, Video Ads oder in-Game-Advertising.
Immer mehr Stimmen behaupten auch, dass das semantische Web (Semantic Web), wie es von Tim Berners-Lee geprägt wurde, das neue Web 3.0 sein wird.

Das semantische Web

Das „Mitmach Web“ Web 2.0 ermöglicht jedermann seine Meinung über Blogs, Foren und Communities zu veröffentlichen. Dadurch entsteht eine unheimliche Datenflut, in der es sehr schwer werden kann, die „Spreu vom Weizen zu trennen“.

Hier soll das semantische Web helfen und mittels „Maschinen“ Inhalte, Autoren und Artikel in Beziehung bringen. So könnte ein Artikel, verfasst von einem Spiegel Online-Redakteur, der in einem privaten Forum schreibt, eine höhere Bedeutung (Auffindbarkeit und Vernetzung) bekommen, als der eines Users, der im gleichen Forum schreibt, aber keine solche Reputation hat. Voraussetzung dafür ist natürlich das bestimmte Meta-Informationen vorhanden sind, die das technisch-strukturelle semantische Web in Beziehung bringen kann.

Man darf bei dieser Betrachtung aber nicht vergessen, dass die Inhalte größtenteils immer noch von der Internetgemeinde zur Verfügung gestellt werden. Man spricht deswegen auch vom Social-Semantic-Web.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es noch kein definiertes und allgemeingültiges Web 3.0 gibt und wohl eher als Marketing-Intrument verstanden werden kann. Eine intressante Vision kann man allerdings von Alexander Endl bei drweb.de lesen.

Was soll der Mittelstand tun?

Aber was heißt das für Unternehmen? Gerade für den Mittelstand und kleine Unternehmen, die auf die technische Entwicklung im Internet wenig Einfluss nehmen können?

Ganz einfach: Sich erstmal weiter mit Web 2.0 beschäftigen. In der Praxis erlebe ich häufig, dass Web 2.0 bei vielen anderen Werbeagenturen und Unternehmen gerade in Hannover noch nicht angekommen ist. Dabei ist klar, dass im Internet eine Machtverschiebung stattgefunden hat. Benutzer und Konsumenten haben viel mehr Einfluss auf Kaufentscheidungen und Meinungsmache. Dies ermöglicht aber zugleich auch ganz viele neue Ansätze für das Marketing. Kundenbindung durch Communities,  Konsumenten in das Marketing einbeziehen oder virale Effekte nutzen sind da die Stichwörter.

Ein spannedes Thema mit dem ich mich gerne auseinandersetzte und auch den Austausch suche.

  • Facebook
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • StumbleUpon
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • MySpace
  • Reddit
  • Digg
  • Technorati
  • Webnews.de
  • Yigg

Schreib einen Kommentar