bluehouse Blog

Projektion auf die Retina

10.11.2009

Die Idee klingt wie aus einem Science Fiction-Film: Statt auf ein gewöhnliches Display zu schauen, soll der Büromensch von Morgen die von seinem PC generierten Bilder direkt auf die Netzhaut gebeamt bekommen. Der Vorteil: Niemand benötigt mehr einen Riesenschirm, um Aufnahmen im Großformat zu betrachten – und unterwegs lässt sich die Technik, bei der die Privatsphäre des Trägers jederzeit gewahrt wird, ebenfalls nutzen.

Der japanische Mischkonzern Brother, hier zu Lande vor allem für seine Drucker und Multifunktionsgeräte bekannt, will diese Vision nun verwirklichen: Mit einem so genannten “Retinal Image Display” (RID), einem Bildschirm, der ohne große Umwege in die Retina strahlt, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

Die Idee, Bilder indirekt auf die Netzhaut zu projizieren, existiert bereits seit längerem, allerdings ist Brother die erste Firma, der die Herstellung einer zuverlässigen Vollfarbvariante gelang, die klein genug ist, um sie auch bequem zu tragen. Damit das möglich ist, nutzt Brother Laserdioden, die die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zu einem Bild zusammensetzen. Die dabei eingesetzte Solid State-Technik wurde von dem Technologiekonzern so verkleinert, dass das RID insgesamt nur noch ein Zwanzigstel des Volumens früherer Prototypen einnimmt. Das Bild wird über einen MEMS-Spiegel auf die Netzhaut gelenkt und erzielt in etwa die Größe eines 16-Zoll-Displays im Abstand von einem Meter.

(Ben Schwan)/(bsc/TR)
Quelle: www.heise.de

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Der Internet Explorer 8 und seine IE7-Kompatibilität

9.3.2009

Eine neue Version des Internet Explorers erscheint und man hat das Gefühl, dass sich wieder alles verändert.
Mit der neuen Version ändert sich (mal) wieder das Renderingverhalten.
Grundlegend ist dies aber positiv zu sehen, da der IE sich diesmal an Webstandards halten soll.

Dies bringt aber auch mit sich, dass Webseiten, die für den Vorgänger IE7 optimiert wurden, ggf. fehlerhaft dargestellt werden können.
Um hier den Entwicklern von Webanwendungen entgegen zu kommen hat Microsoft einen Renderingmodus eingebaut, welcher die Rückwärtskompatibilität zum Vorgänger sicherstellen soll.

Über ein Button im Browser kann manuell die Ansicht von 8 auf 7 gewechselt werden und außerdem kann mit einem META-Tag im Quelltext der Webseite dem Browser mitgeteilt werden, welchen Modus er für die aktive Seite verwenden soll.

<meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=7" />

Hiermit wird z.B. bestimmt das die Webseite im Modus des Internet Explorer 7 gerendert werden soll.

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Web 3.0 und seine Bedeutung für den Mittelstand

2.3.2009

Was ist Web 3.0

Sobald der Begriff Web 2.0 in aller Munde war, wurde auch schon über Web 3.0 diskutiert. Am Anfang waren noch Second Life und der 3D-Browser Web 3.0, heute spricht davon keiner mehr.

Nun beanspruchen viele den Begriff Web 3.0 für neue Trends wie mobiles Marketing, Trigger, Video Ads oder in-Game-Advertising.
Immer mehr Stimmen behaupten auch, dass das semantische Web (Semantic Web), wie es von Tim Berners-Lee geprägt wurde, das neue Web 3.0 sein wird.

Das semantische Web

Das „Mitmach Web“ Web 2.0 ermöglicht jedermann seine Meinung über Blogs, Foren und Communities zu veröffentlichen. Dadurch entsteht eine unheimliche Datenflut, in der es sehr schwer werden kann, die „Spreu vom Weizen zu trennen“.

Hier soll das semantische Web helfen und mittels „Maschinen“ Inhalte, Autoren und Artikel in Beziehung bringen. So könnte ein Artikel, verfasst von einem Spiegel Online-Redakteur, der in einem privaten Forum schreibt, eine höhere Bedeutung (Auffindbarkeit und Vernetzung) bekommen, als der eines Users, der im gleichen Forum schreibt, aber keine solche Reputation hat. Voraussetzung dafür ist natürlich das bestimmte Meta-Informationen vorhanden sind, die das technisch-strukturelle semantische Web in Beziehung bringen kann.

Man darf bei dieser Betrachtung aber nicht vergessen, dass die Inhalte größtenteils immer noch von der Internetgemeinde zur Verfügung gestellt werden. Man spricht deswegen auch vom Social-Semantic-Web.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es noch kein definiertes und allgemeingültiges Web 3.0 gibt und wohl eher als Marketing-Intrument verstanden werden kann. Eine intressante Vision kann man allerdings von Alexander Endl bei drweb.de lesen.

Was soll der Mittelstand tun?

Aber was heißt das für Unternehmen? Gerade für den Mittelstand und kleine Unternehmen, die auf die technische Entwicklung im Internet wenig Einfluss nehmen können?

Ganz einfach: Sich erstmal weiter mit Web 2.0 beschäftigen. In der Praxis erlebe ich häufig, dass Web 2.0 bei vielen anderen Werbeagenturen und Unternehmen gerade in Hannover noch nicht angekommen ist. Dabei ist klar, dass im Internet eine Machtverschiebung stattgefunden hat. Benutzer und Konsumenten haben viel mehr Einfluss auf Kaufentscheidungen und Meinungsmache. Dies ermöglicht aber zugleich auch ganz viele neue Ansätze für das Marketing. Kundenbindung durch Communities,  Konsumenten in das Marketing einbeziehen oder virale Effekte nutzen sind da die Stichwörter.

Ein spannedes Thema mit dem ich mich gerne auseinandersetzte und auch den Austausch suche.

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Was wird aus dem Internet Explorer 6

28.2.2009

no ie6

Nichts ist so sicher, wie die regelmäßig aufkeimende Diskussion unter Web-Designern/-Developern, bezüglich der Verhaltensweise gegenüber dem berüchtigten Web-Browser aus Redmond: Dem Internet Explorer 6. Dieser ist mittlerweile 8 Jahre alt (Browserjahre sind Hundejahre!) und hat zwei größere Brüder, den Internet Explorer 7 & 8.

Wer ernsthaft Webseiten entwickelt, kommt trotzdem nicht umhin, die nötigen Anpassungen für den IE6 vorzunehmen. Und das kann viel Zeit und Nerven kosten, denn an Web-Standards hält sich dieser Browser nur teilweise. Der Hass unter den Entwicklern sitzt dementsprechend tief.

So wurden viele Webseiten gelauncht, die gegen den IE6 Stimmung machen, z.B StopIE6.org, Ⅰ dropped IE6 oder auch StopIE6.com. Wie man unschwer erkennt, ist eine gewisse Redundanz identifizierbar.

Alternativ werden Banner auf Webseiten geschaltet, die nur für IE6-Nutzer sichtbar sind und diese darauf hinweisen, dass sie einen veralteten, mit mannigfaltigen Sicherheitslücken versehenen Browser benutzen, und doch bitte auf einen modernen Browser umsteigen sollen. So macht es Google und auch ich habe mich auf meinem Blog für diese Variante entschieden.

Wieder andere mahnen zur Besonnenheit und weisen daraufhin, dass viele Menschen an ihrem Arbeitsplatz gezwungen sind den IE6 zu nutzen. Ein Umstand, der regelmäßig dazu führt, dass die Anteile dieses Browsers am Wochenende in den Keller gehen, wenn die Menschen zu hause sind und mit einem modernen Browser ins Netz gehen.

Für eine Agentur fällt die Entscheidung, was man macht relativ leicht: Man unterstützt den IE6 auch weiterhin. Schließlich kann man seinen Kunden schlecht erklären, dass man sich aus persönlichen Gründen dafür entschieden hat, nicht mehr für den IE6 zu entwickeln. Im besten Falle erntet man daraufhin ungläubiges Staunen. Wahrscheinlicher ist jedoch ein Entzug des Auftrags.

Trotzdem freue ich mich auf den Tag, an dem der Anteil des IE6 auf unter einen Prozent gefallen ist. Und ich weiß auch jetzt schon, dass ich, bevor ich darüber eine Flasche Sekt aufmache, meinen Groll auf den größeren Bruder IE7 richten werde. Aber was soll man machen?

Er wird genutzt — er wird unterstützt.

(Quelle: Web Resources Depot)
(Bild: Chiara Marra unter CC-Lizenz)

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Spitzenposition bei Suchmaschinen durch SEO

17.2.2009

Durch Suchmaschinenoptimierung lassen sich große Erfolge beim Suchmaschinenranking erzielen. Die Arbeitsweise der Webcrawler wird geheim gehalten und häufig geändert.

Unseren Kunden Wolfsburg AG konnten wir bei Google in eine Spitzenposition katapultieren.
Die Ausgangssituation war dramatisch. Unter den Begriffen “Wolfsburg” und “Wirtschaft” war die Wolfsburg AG nicht mal unter den ersten 30 Seiten bei Google zu finden.  Durch gezielte Bearbeitung der Seiten ist die Wolfsburg AG nun unter den ersten Treffern zu finden. Die Position variiert aktuell zwischen den ersten drei und fünf Plätzen.

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