Zeig mir was Du trägst und ich zeige Dir wer Du bist!

29.6.2009

Ich nutze diese Plattform heute einmal, um auch Themen anzusprechen, die mich privat beschäftigen!Gestern bin ich zu einer Erkenntnis gekommen, auf die ich gerne ein wenig tiefer eingehen würde.Es trug sich folgendermaßen zu:

Der feierabendliche Hunger hat mich wie immer zu der großen Schnellrestaurant-Kette mit dem gelben M geführt. Als ich dort so stand und im Kopf schon mein Maxi –Menü (man gönnt sich ja sonst nichts) zusammenstellte, stellte ich fest: die momentane Modebewegung ist unglaublich. Selten wurde soviel Wert auf Äußerlichkeiten gelegt wie heutzutage.
An jeder Straßenecke sieht man sie; die besten Freundinnen von Heidi Klum, die Mädchen und Jungs, die selbst bei 30 grad im Schatten schwarz tragen (auch auf den Fingernägeln), die Typen, die denken Schritt in der Kniekehle sei noch immer cool…
In dem besagten Fall an der Kasse handelte es sich um die Variante: All-Over-Leopard.
Ohrringe, Tuch, Leggins und Tasche, sowie Schuhe – von Kopf bis Fuß wild.

Persönlichkeiten werden heutzutage nicht mehr über Gespräche kommuniziert, sondern über Klamotten, Stil oder zum Beispiel auch Musik! Wenn ich jetzt zum Beispiel diese Dame im Raubtier-Look anschaue, kann ich mir ungefähr denken, wie diese in Ihrem Privatleben ist (sie aß übrigens einen Salat und dazu ein kleines Wasser) und dass ich sie wohl kaum auf dem nächsten Rock-am-Ring Festival treffen würde.

Diese Art, Leute gleich von vorne herein abzustempeln und in eine Schublade zu stopfen, ist eigentlich nicht meine Art, doch ich habe das Gefühl: die Menschen wollen es nicht anders. Sie wollen nicht „normal“ aussehen. Sie wollen entweder, dass man zum Beispiel sieht, dass sie einen wichtigen Job haben oder sie wollen, dass man sofort erkennt, dass sie Hip-Hop, Techno oder Rock hören, um ja nicht mit den anders Gesinnten sprechen zu müssen!

Schade! So gehen sicherlich eine Menge interessante Gespräche und Erkenntnisse verloren, wenn man bedenkt, wie ein Techno-Hörer einem Hip-Hopper versucht das Tanzen zu erklären :-) Oder anders herum!

Mir sind noch viele Dinge mehr zu diesem Thema eingefallen, jedoch wäre dies viel zu viel für hier. Bei Bedarf kann ich gerne noch einmal einen zweiten Teil schreiben, lasst es mich wissen und achtet beim nächsten Mal shoppen darauf!

Die Auferstehung des 3D-Kinos

24.6.2009

Am Wochenende entschieden ein Freund und ich uns dazu, uns doch mal wieder einen Besuch im Kino leisten zu wollen. Der Film, den wir uns dort ansehen wollten, interessierte uns eigentlich nur, weil es einer der wenigen Filme dieses Jahres ist, den man sich in 3D ansehen kann: “My Bloody Valentine 3D”

Meines Wissens nach ist das ein Remake eines schon vor Jahren dagewesenen Horror-Streifens, der jetzt von der Story her etwas modernisiert wurde und dessen Besonderheit nur darin besteht, ihn mit netten 3D-Effekten aufzupolieren. So grottenschlecht einfach die Story dieses Films auch gestrickt sein mag – die 3D-Effekte haben mir wirklich richtig gut gefallen!

Die Effekte kommen zwar nur rüber, wenn man sich im Kino eine dieser 3D-Brillen auf die Nase steckt, das störte mich aber weniger: Im Film flog uns die Spitzhacke des maskierten Fim-Mörders direkt entgegen, Autos fuhren direkt auf uns zu und das flackernde Licht einer Taschenlampe im Wald kam uns viel realistischer vor, als in jedem anderen “beliebigen” Film. Durch die tollen Effekte war man gleich viel tiefer im Geschehen (wenn auch das dort Geschehende nicht unbedingt sehenwert war) und alles wirkte deutlich realistischer und greifbarer!

Vielleicht sollten wir hier bei bluhouse. auch mal so kleine 3D-Filmchen im Keller drehen, sodass unsere Webstaging-Moderatoren dann so wirken, als würden sie aus euren Bildschirmen heraustreten um direkt auf Eurem Schreibtisch das dort präsentierte näherzubringen. Das fänd’ ich mal super, ist aber glaub’ ich nicht so leicht umsetzbar.

Naja, im Laufe des Jahres sollen noch ein paar weitere 3D-Filme im Kino anlaufen, ich bin mal gespannt, was uns da erwartet!

Nach Feierabend-Aktivitäten

24.6.2009

Wo ich das schöne Wetter gerade so sehe, interessiert mich doch mal, was ihr alle denn so nach Feierabend alles tut?
Wie sieht Euer Feierabend in der Regel aus? Oder wie lasst ihr den Feierabend am liebsten ausklingen?
Also ich begebe mich mit Vorliebe in ein super trendiges, kleines französisches Café in der Südstadt mit einem intellektuell hochwertigem Buch und lasse die Seele baumeln…Die Südstadt ist im Allgemeinen sowieso mein Lieblingsstadtteil von Hannover – der Mietspiegel ist zwar etwas höher im Vergleich zu anderen Teilen Hannovers, aber man hat alles was man braucht gleich um die Ecke (quasi nur Katzensprünge). Das Beste ist noch, dass man Rucki-Zucki am Maschsee oder auch bei Kaufland ist. Und das sogar mit dem Fahrrad! Super im Trend der Stadtteil, wirklich nur zu empfehlen!
Äußert Euch doch auch mal zu dem Thema:)

Der Küchendienst im Vergleich zu Projekten

23.6.2009

Hallo liebe Mitbewohner,

seit einiger Zeit aüßert sich Unmut in mir bezüglich des Einhaltens einiger Regeln in der Agentur. Ich spreche dabei explizit den Küchen‑ bzw. Mülldienst an…
Wieso kann der Küchendienst nicht, genauso wie die Kundenprojekte, ernst genommen und ordentlich verrichtet werden? Wieso kann man sich nicht mal die Zahnbürste nehmen, um die Heizstäbe im Toaster zu säubern oder mal hinter den Küchenschränken saugen?
Ist das denn zu viel verlangt? Wir leben hier doch in einer WG dachte ich?! Also warum klappt das dann nicht?
Das wollte ich nur mal eben gesagt haben und hoffe, dass Ihr da mal in Euch geht und drüber nachdenkt…
Trotzdem noch einen schönen Feierabend,

der “Es-auch-manchmal-mit-dem-Küchendienst-nicht-so-Ernst-nehmer” André ;)

Blick aus dem Fenster

15.6.2009

Es ist 18:15 Uhr und schon seit Stunden plätschern die Regentropfen auf den Boden unseres kleinen Hinterhof.
Bereits seit Tagen gleicht der Ausblick aus meinem Fenster dem Vortag.
Grauer Himmel, Tropfen fallen in die immer größer werdenden Pfützen und der Boden ist – bis auf ein kleines Areal, welches von der großen Kastanie überdacht wird – vom Regen durchnässt.

WO BLEIBT DER SOMMER??

Oder überspringen wir ihn dieses Jahr mal einfach und springen vom Frühling direkt in den Herbst?
Mir kommt es auf jeden Fall so vor. :(

Der Blick aus meinem Fenster

Der Blick aus meinem Fenster

Die versteckten Talente von bluhouse.

15.6.2009

Am Ende letzter Woche haben sich einige unserer jungen bluhouse-Mitarbeiter mal wieder für ein Weilchen im Keller verkrochen, um für BB-Motel ein nettes Verkaufsvideo zu realisieren, bei dem es darum ging, das sogenannte “Glücksdöschen” so schmackhaft zu präsentieren, dass die Motel-Bewohner gar nicht anders können, als zuzugreifen.
Auch, wenn der verkaufsfördernde Aspekt nicht so gut zum tragen kommt, wie bei den überaus nervtötenden erfolgreichen Homeshopping-TV-Sendern, waren wir doch äußert zufrieden mit dem Ergebnis.
Besonders erfeut haben wir uns an Armins Talent für die lässige Moderation, die er mal eben so aus dem Ärmel seiner Lederjacke geschüttelt hat. Tadaa, Überraschung: Mal wieder beweisen die (angehenden) Azubis von bluhouse, welche verborgenen Talente in ihnen stecken.
Damit sich jetzt also jeder ebenso begeistern kann, wie wir es tun, gibts hier also das kleine Video zum selbst‑überzeugen:

Alle reden vom Wetter…

10.6.2009

…ich auch. Was gibt’s denn sonst wissenswerteres zu bequatschen, was dann auch noch Sinn machen darf? Gut mitgeschnitten: Nix! Schließlich dreht sich doch alles um den kleinsten gemeinsamen Nenner der Erdlinge; ein Gradmesser also in allen Lebenslagen. Und selbst das Gerede darüber verrät bereits wie hoch die Sonne steht: Jetzt zum Abend hin brennt sie wohl nicht mehr so ehrwürdig, doch glaubt man den Provinzgazetten des Landes, scheint (Achtung Wortspiel) die Sonne aus der Atmosphäre geschossen zu sein. Das zumindest muss man doch denken, wenn man diverse Verschwörungstheorien von UV-Strahlung bis Ozonbelastung aufschnappt. Diese Suggestion zeigt Wirkung: Immerhin boomt die Sonnenmilch-Industrie wie nie zuvor – die Drogerie „DM“ widmet ihr sogar ein ganzes Regal. Dennoch fallen die Konsumenten inzwischen nicht mehr auf jede Zote herein. Nehmen wir doch das imposante Auto-Beispiel: Die vierrädrigen Vehikel wurden vor einigen Jahren in bösartigen Misskredit gebracht. Es hieß, dass das Benzin bald alle sei. Doch es tat sich bekanntermaßen rein gar nix, im Gegenteil – und das ist zugleich der Beweis für dessen Unwahrheit – allerorts wird abgewrackt und neu gekauft was nicht niet‑ und nagelfest ist.

Ihr seht also: Nicht immer alles glauben, was man hört/liest/sieht! ;-)

Agentur im Visier des organisierten Verbrechens?

8.6.2009

Als ich letzte Woche Mittwoch in die Agentur kam, fiel mir glatt der Draht aus der Mütze. Normalerweise sind alle Kollegen um diese Uhrzeit ruhig und fleißig am Arbeiten (Achtung: Ironie!) und lassen sich in der Regel keinen Stress anmerken. Doch an diesem Tag herrschte eine angespanntere Atmosphäre als sonst, was nicht zuletzt daran lag, dass lauter zwielichtige Gestalten in der Agentur rumlungerten. Ich dachte mir: “So weit ist es schon gekommen!” und fragte einen der Typen, was die hier suchen würden, worauf er antwortete: “Wo ist der Chef? Heut’ ist Zahltag!”

Völlig entgeistert rief ich den Chef an, um ihn zu informieren. Ein wenig gereizt antwortete er: ” Schick die Idioten zum Teufel! Hier gibt’s nichts zu holen!”. Wie recht er doch hatte. Ich holte den dreckigen Mopp aus der Kammer, um den Typen einen Denkzettel zu verpassen, der sich, im wahrsten Sinne des Wortes, gewaschen hat. Sie bekamen es plötzlich mit der Angst zu tun und machten sich mit vollen Hosen auf den Heimweg.

So leicht werden die uns nicht mehr aufsuchen!

Hier drei Schnappschüsse, die ich von den Typen gemacht habe. Vielleicht kann die Polizei etwas damit anfangen!

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